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Republikanische Präsidentschaftsanwärter gegen höheren Mindestlohn

Mehrere republikanische US-Präsidentschaftsanwärter haben sich bei einer erneuten TV-Debatte gegen einen höheren Mindestlohn ausgesprochen. Am Dienstag waren tausende Menschen in den USA für einen höheren Mindestlohn auf die Strasse gegangen.

In der Debatte äusserte sich zuerst Präsidentschaftsanwärter Donald Trump gegen eine Erhöhung des Mindestlohns. "Ich hasse es zu sagen, aber wir müssen es so belassen, wie es ist", sagte Trump, der in den Umfragen derzeit weit oben ist, am Dienstagabend (Ortszeit). "Ich werde den Mindestlohn nicht erhöhen."

Der frühere Neurochirurg Ben Carson, der sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Trump liefert, pflichtete ihm bei. "Jedes Mal, wenn wir den Mindestlohn erhöhen, steigt die Zahl der Arbeitslosen", sagte Carson. "Das ist besonders für Schwarze ein Problem", fügte der Republikaner, selbst ein Afroamerikaner, hinzu.

Auch der Senator Marco Rubio äusserte seine Ablehnung. "Wenn ich der Meinung wäre, dass der Mindestlohn wirklich das Gehalt erhöhen würde, wäre ich dafür, aber das tut er nicht." Tausende Demonstranten hatten am Dienstag eine Verdoppelung des Mindestlohns auf 15 Dollar pro Stunde verlangt.

Es war die vierte Debatte der republikanischen Bewerber um die Kandidatur. Die US-Präsidentschaftswahl findet im November 2016 statt. Der demokratische Präsident Barack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Beide Parteien bestimmen ab Anfang kommenden Jahres in Vorwahlen ihre Kandidaten.

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