Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im Hitzesommer 2003 war es Wasser, heuer ist es Farbe: In Graubünden sollen weiss angestrichene Schienen der Hitze trotzen. (Archivbild)

Keystone/URS FLUEELER

(sda-ats)

Was in Italien gang und gäbe ist, wird auch in Graubünden getestet: Die Rhätische Bahn streicht Schienen mit weisser Farbe an, damit sie sich weniger erhitzen und verformen.

Die Farbe wird derzeit auf einem Abschnitt von 300 Metern zwischen Küblis und Fideris im Prättigau getestet, wie Yvonne Dünser am Samstag auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. Die Sprecherin der Rhätischen Bahn (RhB) bestätigte damit einen Bericht von Radio Südostschweiz.

Die Farbe ist bereits Mitte Juni aufgetragen worden und entfaltet nun in der Hitze des Hochsommers ihre volle Wirkung. In der Theorie können die Schienen laut Dünser um bis zu 7 Grad abgekühlt werden. Für die Strecke im Prättigau gibt es noch keine Bilanz - erst wenn es wieder kühler wird, soll der Test ausgewertet werden.

Chur-Arosa 2015 blockiert

Hinter dem Versuch steht ein Forschungsbericht der ETH Zürich, der die Wirksamkeit der weissen Farbe bei intensiver Sonneneinstrahlung nachgewiesen hat. In der Folge haben sich laut Dünser Forschende an die RhB gewandt. Sie wollen untersuchen, ob sich die Schienen im Praxistest weniger stark verformen.

Bei sogenannten Gleisverdrückungen ab 50 Millimetern dürfen die Schienen nicht mehr befahren werden. Im Sommer 2015 hatte die Hitze für die RhB Konsequenzen: Wegen einer Gleisverformung konnten die Züge zeitweise nicht mehr durchgehend von Chur nach Arosa fahren. Die Passagiere mussten auf Busse umsteigen.

In Italien ist es bereits länger üblich, die Schienen gegen die Hitze weiss anzustreichen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS