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Bellinzona - Die Eidg. Untersuchungsrichterin Delphine Tuetey tritt nur drei Monate nach ihrem Amtsantritt zurück, nachdem eine verheimlichte Vorstrafe aufgeflogen ist. Laut Bundesstrafgericht wurde sie in Frankreich für ein Urkundendelikt verurteilt.
Tuetey wurde vom Bundesstrafgericht im vergangenen August als Eidg. Untersuchungsrichterin gewählt und trat ihr Amt am 1. Dezember 2009 an. Wie das Gericht mitteilte, wurde es gestern von der Bundeskriminalpolizei darüber informiert, dass Tuetey in Frankreich wegen einem Urkundendelikt vorbestraft ist.
Tuetey habe deshalb mit sofortiger Wirkung demissioniert. Ihre Vorstrafe sei bei der Wahl nicht bekannt gewesen und habe sich auch nicht aus den Unterlagen ergeben, welche das Gericht vor der Wahl eingeholt habe. Dazu habe namentlich ein Schweizerischer Strafregisterauszug gehört.
Auch das ausführliche Assessment durch eine unabhängige Fachperson habe nichts ergeben. Dass die Vorstrafe von Tuetey nicht bekannt gewesen sei, liege auch daran, dass die Verurteilung im Ausland erfolgt sei. Tuetey war in der Zweigstelle Lausanne des Eidg. Untersuchungsrichteramtes tätig, dort im Team IV.

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SDA-ATS