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Der vor Jahresfrist verstorbene Museumsstifter Ernst Beyeler wird von seiner Heimatgemeinde Riehen mit Strassenschildern geehrt: Der Mergelweg hinter dem Museum trägt neu den Namen "Beyelerwegli". Vom Museum aus blickt man über das Weglein, einen Bach und Wiesen.

Mit der feierlichen Taufe jener Fusswegverbindung vom Dienstag möchte die Gemeinde nach eigenen Angeben dem Ehepaar Beyeler "ein ehrendes Andenken bewahren". Ernst Beyeler war 2010 88-jährig gestorben, seine Frau Hildy 2008. Das Kunsthändler-Ehepaar war seiner Heimatgemeinde bis zuletzt treu geblieben.

Ernst Beyeler sei auf Spaziergängen und per Velo viel im Dorf unterwegs gewesen, schrieb die Gemeinde in einem Communiqué. Mit seinem Museum habe er Riehen "als Ort der Kunst auf die Weltkarte gesetzt". Die Gemeinde setze nun seinen Namen "auf den Ortsplan". Beyelers Todestag jährt sich am kommenden Freitag das erste Mal.

Offiziell namenlos

Besagtes Weglein war bisher zwar als "Bachtelenwegli" beschriftet - wohl als Verlängerung eines älteren Weges dieses Namens weiter südlich - doch dazu fehlte ein offizieller Gemeindebeschluss. Als dies auffiel, schlug Gemeindepräsident Willi Fischer vor, Beyeler mit der formellen Benennung zu ehren, wie er auf Anfrage sagte.

Grosse Strassen seien derzeit sonst im Dorf keine zu benennen gewesen; Riehen erschliesse kaum mehr neue Baugebiete. Der naturverbundene Beyeler selber sei jedenfalls vom Blick aus dem Museum über jenen Weg hinweg zum Tüllinger Hügel sehr angetan gewesen.

Mit Hildy zu lang

Fischers ursprünglicher Vorschlag "Ernst & Hildy Beyeler-Wegli" war übrigens der baselstädtischen Kantonsverwaltung leider zu lang, wie es mit Verweis auf Vorschriften geheissen habe. Mit nur dem Nachnamen auf dem Schild sei Hildy nun wenigstens immer mitgemeint.

Ernst Ernst Beyeler hatte zeitlebens eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Werken des 20. Jahrhunderts aufgebaut. 1997 machte er diese in seinem von Renzo Piano entworfenen Museum in Riehen der Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstellungen locken regelmässig Hunderttausende Kunstinteressierte an.

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SDA-ATS