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Ein gewaltiger Waldbrand hat im argentinischen Teil von Patagonien massive Zerstörungen angerichtet. Mehr als 17'000 Hektar Wald seien den Flammen schon zum Opfer gefallen, teilten die Behörden der Provinz Chubut am Freitag mit.

Die Feuerwalze sei 30 Kilometer breit und 15 Kilometer tief, sagte Zivilschutzdirektor Evaristo Melo. Das Feuer sei "das schlimmste seiner Art", das die Region je heimgesucht habe.

Der Waldbrand wurde vermutlich vor elf Tagen von Blitzen entfacht. Inzwischen rollt er auf mehrere Dörfer und einen Nationalpark mit 1000 Jahre alten Bäumen zu.

"Die Situation ist besorgniserregend und sehr schwer zu kontrollieren", sagte Antonio Reato, Bürgermeister des pittoresken Bergdorfs Epuyen. "Es gibt schon zahllose tote Tiere, die Verluste sind enorm."

Das Feuer hat sich inzwischen bis auf 4,5 Kilometer auf den Nationalpark Larches zu bewegt, einer der Naturjuwelen Argentiniens. 200 Feuerwehrleute, sechs Löschflugzeuge und Helikopter kämpfen gegen die Flammen. Die Flugzeuge konnten wegen des dichten Rauchs allerdings seit drei Tagen nicht eingesetzt werden.

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SDA-ATS