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Winterthur - Das Winterthurer Traditionsunternehmen Rieter fasst wieder Tritt: Nach Umsatzeinbrüchen, Verlusten und Massenentlassungen hat das Unternehmen im letzten Halbjahr operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben.
Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 14,6 Mio. Franken, nach einem operativen Verlust von 136,5 Mio. Fr. im ersten Halbjahr 2009. Unter dem Strich, also nach Abzug von Kreditkosten und Steuern, verbuchte Rieter allerdings immer noch einen Verlust von 15,3 Mio. Franken, wie der Textilmaschinen- und Autozulieferkonzern am Mittwoch mitteilte.
Das ist gegenüber dem Verlust im ersten Halbjahr 2009 von 145,5 Mio. Fr. aber eine markante Verbesserung. Zu verdanken ist diese unter anderem den Restrukturierungsmassnahmen. Andererseits ist die Auftragslage im konjunkturanfälligen Textilgeschäft und auf dem Automarkt wieder besser.
Rieter konnte darum den Bruttoumsatz um 34 Prozent auf 1,2 Mrd. Fr. steigern. Die Bestellungen schnellten sogar um 92 Prozent auf 1,62 Mrd. Fr. in die Höhe.
In der Geschäftssparte Textile Systems haben sich diese sogar vervierfacht. Darum konnte Rieter per Ende Juni in dieser Division die Kurzarbeit an allen Standorten aufheben.
Den Hauptgrund für die gute Auftragslage führt Rieter auf die attraktive Margenlage bei den Spinnereien zurück: Die Nachfrage nach Garn war wieder grösser, was die Preise trieb. Doch die Rohstoffpreise - vor allem Baumwolle - seien nicht im gleichen Mass gestiegen. Die Spinnereien haben darum wieder investieren können. Die grössten Bestellvolumen kamen aus der Türkei, aus Indien und China.
In der etwas umsatzstärkeren Division Automotive haben die Bestellungen um 35 Prozent zugelegt. Rieter profitierte dabei von den weltweit höheren Auto-Produktionen.
Beide Sparten schrieben nach Vorjahresverlusten auch wieder schwarze Zahlen: Bei Textile Systems lag der Betriebsgewinn (EBIT) bei 2 Mio. Franken, bei Automotive Systems bei 18,5 Mio. Franken.
Dies sorgt bei Rieter für Zuversicht. Das Unternehmen geht davon aus, die bereits angekündigte Trendwende zu schaffen und strebt für das Gesamtjahr ein positives Konzernergebnis an.

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SDA-ATS