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Die Verteilung von Rindfleischgerichten an rund 200 Teilnehmer einer Studentenparty im südindischen Hyderabad hat gewaltsame Proteste von Hindu-Aktivisten hervorgerufen. Nach Polizeiangaben vom Montag wurden die Auseinandersetzungen an der Osmania-Universität am Vorabend unter Einsatz von Tränengas beendet.

Der Verzehr von Rindfleisch wird von Hindus aus religiösen Gründen abgelehnt. Die Rindfleischgerichte wurden an Angehörige der sogenannten Dalit-Schicht ausgegeben, die früher auch als Kaste der Unberührbaren bezeichnet wurde.

Es habe fünf Verletzte gegeben, zwei Fahrzeuge seien in Brand gesetzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Rund 50 Hindu-Aktivisten beteiligten sich an dem Angriff auf die Veranstaltung. Die Dalit wollten mit der Party dafür werben, dass Rindfleisch auf Speisepläne für Studenten kommt.

Wer den Verzehr von Rindfleisch ablehne, könne dies anderen Menschen "anraten", sagte einer der Veranstalter. "Aber sie können uns nicht dazu zwingen." In einigen indischen Bundesstaaten wurden in den vergangenen Jahren Haftstrafen für das Schlachten von Rindern eingeführt.

SDA-ATS