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Michael Rindlisbacher ist an der Liga-Versammlung in Ittigen von den National- und Swiss-League-Vertretern einstimmig für die Wahl zum neuen Präsidenten von Swiss Ice Hockey vorgeschlagen worden.

Aktuell ist der Berner Anwalt Vizepräsident Leistungssport und seit August interimistischer Verbandspräsident.

Die formelle Nomination zuhanden der Generalversammlung erfolgt an der ausserordentlichen Versammlung vom 30. April. Der neue Präsident soll künftig mehr Aufgaben und Kompetenzen erhalten. Rindlisbacher wird die strategische Verantwortung für den Leistungssport behalten und zusätzlich die präsidialen Aufgaben übernehmen.

Rindlisbacher führt den Verband interimistisch, seit der bisherige Amtsinhaber Marc Furrer im letzten Juni seinen Rücktritt erklärt hat.

Streit als Verwaltungsrat?

Den mit der Wahl Rindlisbachers frei werdenden Platz im Verwaltungsrat soll die Schweizer Eishockey-Ikone Mark Streit (40) einnehmen. Laut Swiss Ice Hockey signalisiert der Berner grosses Interesse, das neu geschaffene Ressort "Internationale Beziehungen" zu übernehmen.

Der vor wenigen Wochen als Spieler zurückgetretene Streit soll in dieser Funktion auch als Delegierter des Verwaltungsrates Einsitz nehmen im OK der Heim-WM 2020 in Zürich und Lausanne. Der Verband rechnet mit einem Entscheid des langjährigen NHL-Verteidigers bis Mitte März.

Verband will wieder an Spengler Cup

Bis Ende März soll auch feststehen, ob es am Spengler Cup 2018 zu einer weiteren Teilnahme des Nationalteams kommt. Die Ligaversammlung hat beschlossen, dass der Verband mit den Organisatoren und den Sponsoren entsprechende Verhandlungen aufnimmt. In der Altjahrswoche 2017 hatte erstmals seit 38 Jahren eine Schweizer Nationalmannschaft am traditionsreichen Turnier teilgenommen.

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SDA-ATS