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Er ist nie einem Trend gefolgt und hat im Gegenteil nachhaltig die Popkultur der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts geprägt: Heute Dienstag feiert Robert Allen Zimmermann alias Bob Dylan seinen 70 Geburtstag.

Er wurde als Sprachrohr einer Generation gefeiert und als Verräter verschrien, als Genie verklärt und als schräg singender Protestbarde abgetan: Dylan liess keine indifferente Haltung zu.

"Blowin' In The Wind", "The Times They Are A-Changin'", "Like A Rolling Stone" - niemand hatte vor ihm so raffiniert einfache Folk-Strukturen mit den Themen der Zeit in sprachgewaltiger Lyrik ausgedrückt.

Dylans Universum steht scheinbar jedem offen, es lässt sich aber besser erschliessen, wenn man sich mit der Bibel, der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der nachfolgenden Geschichte beschäftigt hat. Auch die Lektüre einiger Gedichte von Arthur Rimbaud und dem Künstlernamengeber Dylan Thomas ist hilfreich.

Viele Musikerkollegen haben versucht, Dylans Liedern mit eigenen Interpretationen neue Facetten abzugewinnen. "All Along The Watchtower" in der Version von Jimi Hendrix und "Mr. Tambourine Man" von den Byrds sind womöglich bekannter als Dylans Originale.

Aber die Originale haben die Entwicklung ganzer Genres vorgegeben: Progressive Rock, Psychedelic Rock, mehr oder weniger alle Spielarten der Popmusik seit 1963.

"Chronicles"

In seinem autobiografischen Buch "Chronicles" hat Dylan einiges über seine Anfänge in New York 1961, aber auch seine schwere Krise als ausgebrannter Rockstar in den 80er Jahren erzählt. Der berühmte Motorradunfall vom Sommer 1966 wird mit einem Satz abgehandelt - er war wohl eine Gelegenheit, eine Auszeit zu nehmen.

Dafür schildert Dylan, wie in ihm erst nach etlichen Auftritten in der New Yorker Folkszene allmählich der Entschluss reifte, selbst Lieder zu schreiben. Am Anfang habe er Visionen gehabt, heute nur noch Träume, sagte er vor einigen Jahren "Newsweek".

Maskerade

Rund 600 Songs hat Dylan geschrieben. Prägend für die Rock-Welt waren diejenigen aus den 60er Jahren. Nach "Song To Woody", der ersten Eigenkomposition, wird jede Aufzählung aus dem Fundus jener Zeit willkürlich: "Desolation Row", "It's Allright Ma", "Masters Of War", "Sad Eyed Lady Of The Lowland" - jedes Lied kann heute noch eine Inspiration sein. Am 24. Juni tritt Dylan am Summer Sound in Sursee auf.

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SDA-ATS