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Rad - Joaquim Rodriguez gelingt an der Lombardei-Rundfahrt die WM-Revanche. Der Spanier gewinnt solo vor seinem Landsmann Alejandro Valverde und dem Polen Rafal Majka den letzten Klassiker der Saison.
In Florenz musste sich Rodriguez im nassen Wetter noch im Finale des WM-Rennens dem Portugiesen Rui Costa beugen. Eine Woche später machte es der 34-jährige Profi der Katjuscha-Mannschaft bei ähnlichen Wetterbedingungen im "Rennen der WM-Revanche", wie die Lombardei-Rundfahrt aufgrund des Austragungsdatums gerne bezeichnet wird, diesmal besser.
Er liess die Konkurrenz mit seinem Antritt im der letzten Steigung von Villa Vergano neun Kilometer vor dem Ziel stehen und fuhr nach 242 Kilometern mit 17 Sekunden Vorsprung vor WM-Bronzemedaillengewinner Valverde durchs Ziel. Dritter mit einem Rückstand von 23 Sekunden wurde Majka, der seine starke Saison mit dem Podestplatz nochmals bestätigte.
Rodriguez gelang mit dem Erfolg in der 107. Austragung der Lombardei-Rundfahrt somit die Wiederholung des Vorjahressieges, als er als erster Spanier das letzte Monument des Jahres gewinnen konnte. Dank dem Triumph führt er neu vor Christopher Froome (Gb), der wegen Rückenbeschwerden das Rennen im Norden Italiens nicht bestritt, das UCI-Word-Ranking an.
Lange hatte es nach einem französischen Tagessieg ausgesehen. Thomas Voeckler vom Team Europcar lag 30 Kilometer vor dem Ziel solo mit über drei Minuten an der Spitze, büsste diesen Vorsprung aber nach der Tempoverschärfung der Spitzenfahrer innert kürzester Zeit ein. Indes traten die Schweizer nur zu Beginn des Rennens aktiv in Erscheinung. Reto Hollenstein, der Profi des Schweizer Rennstalls IAM Cycling, zeigte sich zweimal an der Spitze einer Ausreissergruppe, reüssierte aber nicht.

SDA-ATS