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Roger Federer verzichtet auf die Teilnahme am diesjährigen French Open. Der Sieger von 2009 sieht es als ratsamer an, die Sandsaison komplett auszulassen.

Dass die Sandsaison für Roger Federer in diesem Jahr keine Priorität geniesst, war seit längerem klar. Er verzichtete nach seinem Erfolg beim Masters 1000 in Miami auf die Umstellung auf Sand, noch vor wenigen Tagen war er beim Training in Dubai auf Hartplatz zu sehen. Seit den triumphalen ersten drei Monaten des Jahres mit den Siegen beim Australian Open, in Indian Wells und Miami hat er kein Turnier mehr bestritten. Nun verzichtet er wie schon im Vorjahr auch auf das French Open, sicherlich das Grand-Slam-Turnier, wo seine Erfolgschancen am geringsten sind.

Er habe im letzten Monat hart gearbeitet, sowohl auf als auch neben dem Court, teilte Federer auf seiner Homepage mit. "Aber um noch für viele Jahre auf der Tour bleiben zu können, denke ich, ist es das Beste, auf die Sandsaison zu verzichten und mich auf die Rasen- und Hartplatzsaison zu konzentrieren." Federer wird damit Mitte Juni in Stuttgart auf die Tour zurückkehren, anlässlich des ersten von drei Rasenturnieren, die er auf dem Programm hat.

Im letzten Jahr hatte Federer das French Open ausgelassen mit der Begründung, er sei nicht 100 Prozent fit. Damit endete damals eine Serie von 65 bestrittenen Grand-Slam-Turnieren in Serie. In der Folge musste er wegen körperlicher Beschwerden auch auf das US Open verzichten. Die Austragung 2017 des Pariser Turniers wird damit erst der dritte Grand-Slam-Event seit dem Australian Open 2000 sein, der ohne Federer über die Bühne geht.

Das ist für das French Open ein schwerer Schlag, schliesslich war Federer nach seinem wundersamen Comeback, das er nach halbjähriger Pause im Januar in Melbourne mit seinem 18. Grand-Slam-Triumph gekrönt hatte, in aller Munde. "Der Start ins Jahr war magisch. Aber ich muss mir eingestehen, dass die richtige Planung der Schlüssel zu meiner Langlebigkeit sein wird", erklärte Federer. Sein Team und er seien zum Schluss gekommen, es sei nicht ratsam im Hinblick auf den restlichen Saisonverlauf, nur ein Turnier auf Sand zu bestreiten. Der 35-Jährige hatte schon früher gesagt, dass das Spiel auf Sand für ihn körperlich am heikelsten sei. Zudem sind die Erfolgsaussichten in Paris nicht allzu gross, zumal Rafael Nadal in den letzten Wochen auf seiner Lieblingsunterlage zu alter Form zurückgefunden hat.

Den Beweis, dass fehlende Matchpraxis ihn nicht am Erfolg hindert, hat Federer zwischen Januar und März mit drei Turniersiegen und einer 19:1 Siegbilanz erbracht. Somit macht es durchaus Sinn für den Ausnahmekönner, seine Kräfte für die Turniere zu bündeln, die am erfolgversprechendsten sind. Vom Mitte Juni bis Mitte Juli folgt dann nach zweieinhalb Monaten Pause wieder ein intensives Programm mit den Rasenturnieren in Stuttgart, Halle und Wimbledon.

Die Weltrangliste - in der Jahreswertung ist er weiterhin die Nummer 2 hinter Nadal - hat für Federer keine Priorität. Zwar machte eine gute Weltranglisten-Position den Weg durchs Turnier-Tableau einfacher. Doch das es auch ohne Topsetzung geht, weiss Federer spätestens seit dem Australian Open.

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SDA-ATS