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Axpo Super League - Bei Wintermeister Luzern liegen die Nerven blank: Trainer Rolf Fringer, der noch am Sonntag Hakan Yakin als Captain abgesetzt hatte, wurde per sofort entlassen. Nachfolger wird Christian Brand.
Brand, zuletzt U18-Trainer bei den Innerschweizern, übernimmt interimistisch bis Saisonende. Der 38-jährige Deutsche mit Bundesliga-Erfahrung (108 Partien) spielte von 2002 bis 2004 für den FC Luzern. Brand sammelte als Assistent von René van Eck in Thun schon Trainererfahrung in der Axpo Super League.
Die 1:2-Niederlage bei den Grasshoppers war für den Österreicher Rolf Fringer, dessen Vertrag noch bis Sommer 2012 gültig gewesen wäre, eine zu viel. Die Leistungen der gesamten Mannschaft waren seit der Winterpause immer schlechter geworden. Aus 13 ASL-Spielen resultierten lediglich noch elf Zähler. Hätten die Luzerner nicht im Herbst derart stark aufgespielt, würden sie sich nun in akuter Abstiegsgefahr befinden. Dank der herausragenden Vorrunde aber können die Innerschweizer fünf Runden vor Saisonende noch immer auf eine Teilnahme an der nächsten Europa League hoffen.
Nach der Niederlage im Letzigrund am Samstag gegen GC ist nun aber den Entscheidungsträgern offenbar der Kragen geplatzt. Fringer und FCL-Präsident Walter Stierli sollen sich unmittelbar nach dem Spiel lautstark gestritten haben. Am Tag danach schritt dann vorerst Fringer zur Tat und er setzte Yakin vor versammelter Mannschaft als Captain ab. Nicht nur die Leistungen Yakins auf dem Spielfeld waren in diesem Jahr miserabel, er soll zudem gegen den FCL-Trainer agiert haben und sich bei Stierli über die Arbeit des Trainers aufgehalten haben. Yakin seinerseits war von Fringer schon zweimal ermahnt worden. Am Montagabend schliesslich, nach einer lange dauernden, ordentlichen Verwaltungsratssitzung, musste der 54-jährige Fringer gehen.

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SDA-ATS