Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Rom/Berlin - Der Dioxin-Skandal in Deutschland sorgt auch in Italien für Alarm. Gesundheitsminister Ferruccio Fazio kündigte ausgedehnte Kontrollen an, um festzustellen, dass keine mit Dioxin verseuchten Eier, Milch und Fleisch aus Deutschland in Italien verkauft werden.
Alle Unternehmen, die Milch und Eier aus Deutschland importieren, wurden aufgerufen, die Produkte auf Dioxin testen zu lassen. "Sollten Zweifel über bestimmte Lebensmittel auftauchen, werden wir sie vom Handel zurückziehen", versicherte Fazio im Interview mit der Tageszeitung "La Repubblica" am Sonntag.
Auch andere Länder haben Massnahmen wegen des Dioxin-Skandals ergriffen. So blockiert Südkorea seit Mitte vergangener Woche den Import von deutschem Schweinefleisch.
Am Freitag verhängte die Slowakei wegen der Dioxinfunde ein vorübergehendes Verkaufsverbot für Eier und Geflügelfleisch aus Deutschland. Auch Russland verschärfte die Einfuhrkontrollen für deutsches Geflügel und Schweinefleisch. Einen Importstopp schloss auch die dortige Lebensmittelbehörde nicht aus.
Deutsche Ministerin fordert harte StrafenIn Deutschland fiel auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) in den Chor jener ein, die harte Strafen für die mutmasslichen Tierfutter-Panscher fordern.
"Sieht man jetzt die ersten Hintergründe, wird man den Verdacht nicht los, dass sich hier kriminelle Energie mit erschreckender Skrupellosigkeit paart", sagte sie der Zeitung "Bild am Sonntag". Bei besonders schweren Verstössen gegen das Futtermittel-Gesetz drohen bis zu fünf Jahre Haft - etwa, wenn viele Menschen durch die Machenschaften gefährdet werden.
Es sei zu prüfen, ob dieser Strafrahmen voll ausgenutzt werde, sagte Aigner. "Hier muss die Justiz hart durchgreifen." Sie kündigte auch an, Gesetzesverschärfungen für Futtermittel-Hersteller zu prüfen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS