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Der wahrscheinliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner, Mitt Romney, segelt weiter der offiziellen Nominierung entgegen. Der frühere Gouverneur von Massachusetts siegte am Dienstag auch bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten Oregon und Nebraska klar.

US-Medien zufolge kam Romney in Oregon auf knapp 73 Prozent. In Nebraska sicherte sich der Favorit den Sieg mit knapp 71 Prozent. Der Webseite realclearpolitics.com zufolge hat Romney damit schon 989 Delegierte für den Parteitag sicher.

In der kommenden Woche finden Vorwahlen in Arkansas und Kentucky statt. Die nötige Delegiertenmehrheit von 1144 Stimmen für die offizielle Nominierung dürfte Romney dann nach der Abstimmung in Texas am 29. Mai erreichen.

Die Nominierung des Multimillionärs gilt aber bereits als sicher, seit Mitte April Romneys ärgster Rivale Rick Santorum das Handtuch geworfen hatte. Anfang Mai verabschiedete sich auch der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, aus dem Rennen.

Als letzter Konkurrent stellte der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul am Montag seinen aktiven Wahlkampf in den verbleibenden Vorwahlstaaten ein. Paul erklärte, kein Geld mehr für seine Wahlkampagne ausgeben zu wollen. Allerdings legte er seine Bewerbung nicht offiziell auf Eis und hofft nach eigenem Bekunden auf weitere Delegierte.

Unterstützung des Ex-Präsidenten

Unterdessen sprach sich der ehemalige US-Präsident George W. Bush für Mitt Romney als republikanischen Präsidentschaftskandidaten aus. "Ich bin für Mitt Romney", sagte Bush nach einer Rede am Dienstag (Ortzeit) in Washington dem Fernsehsender ABC News.

Sein Vater George H. W. Bush hatte Romney bereits im März seine Unterstützung zugesichert. Romneys Wahlkampfbüro begrüsste die nicht vorbereiteten, aber wenig überraschenden Worte von Bush Junior in einer kurzen Erklärung. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt im Januar 2009 hat sich Bush weitgehend von der Politik ferngehalten.

SDA-ATS