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Italiens Hauptstadt Rom will seine Verkehrsprobleme mittels einer Seilbahn lindern - bei der Präsentation des Projektes war Bürgermeisterin Virginia Raggi allerdings mit heftigen Protesten konfrontiert.

KEYSTONE/EPA ANSA/GIORGIO ONORATI

(sda-ats)

Mit einer Seilbahn wie in London und in Berlin will Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi die chronischen Verkehrsprobleme der Ewigen Stadt in den Griff bekommen.

Die 90 Millionen Euro teure Infrastruktur soll die beiden Stadtviertel Casalotti und Battistini im Westen der italienischen Hauptstadt verbinden. Die Seilbahn sei bezüglich der Betriebskosten billiger als eine U-Bahn-Linie und könne 3000 Personen in einer Stunde pro Fahrtrichtung bei einer Geschwindigkeit von 21,6 Stundenkilometern an Bord nehmen, erklärte Raggi.

Über eine Strecke von vier Kilometern soll die Seilbahn führen. Damit wolle sich Rom an Städten wie London, Ankara und Rio de Janeiro ein Beispiel nehmen. Raggi hielt fest, dass laut einer Umfrage 65 Prozent der Bewohner der beiden Viertel die Seilbahn nehmen würden. Sie äusserte die Hoffnung, dass das Projekt noch bis Ende ihres Mandats konkretisiert werden könne.

Raggis Präsentation des Seilbahn-Projekts am Dienstag wurde vom heftigen Protest rechtsradikaler Aktivisten der Organisation Casa Pound unterbrochen. Aus Sicherheitsgründen musste die Bürgermeisterin vorübergehend den Saal verlassen, in dem die Präsentation des Projekts stattfand.

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SDA-ATS