Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Fussball - GC und der FCZ tragen ihre Spiele weiterhin im Letzigrund aus. Die Stadtzürcher Stimmberechtigten zeigen einem Kredit über 220 Millionen Franken für ein Stadion auf dem Hardturm-Areal die rote Karte.
Bei einer Stimmbeteiligung von 49,1 Prozent stimmte 53'058 Personen dagegen (50,8 Prozent), Ja sagten 51'311. Die Entscheidung fiel mit dem Nein von 54,2 Prozent des eher bürgerlichen und zuletzt ausgezählten Stadtkreises 7/8 (Zürichberg).
Die Vorlage umfasste einen Objektkredit von gut 216 Millionen Franken für den Bau des Stadions samt Stadionplatz, einen 5-Millionen-Franken-Beitrag zur Beteiligung der Stadt an der Stadion-Betriebsgesellschaft sowie eine jährliche Defizitgarantie von maximal 8,3 Millionen Franken an diese Betriebsgesellschaft.
Die beiden Super-League-Klubs, die sich auch an der Betriebsgesellschaft beteiligen wollten, hofften im neuen Stadion auf grössere sportliche Erfolge dank mehr Publikum und besserer Stimmung. Diese wolle im Letzigrund, einem Leichtathletik-Stadion, einfach nicht aufkommen.
Das Nein bildet wohl nur den vorläufigen Schlusspunkt in einer langwierigen Fussballstadion-Geschichte. Bereits in den 1990-er Jahren begannen die Stadt Zürich und die Grossbank Credit Suisse (CS) gemeinsam, ein reines Fussballstadion für FCZ und GC zu planen. 2003 sprachen die Stimmberechtigten einen Kredit von rund 48 Millionen Franken als Beteiligung der Stadt. Daraufhin wurde das alte GC-Heimstadion 2007 abgerissen.
Wegen Einsprachen verzögerte sich der Neubau jedoch. Um dennoch Spiele der Fussball-EM 2008 in Zürich durchführen zu können, baute die Stadt den Letzigrund für über 110 Millionen Franken neu und machte es tauglich für internationale Fussballspiele. 2009 zog sich die CS aus dem Hardturm-Projekt zurückzog.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS