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Blitzlichter und roter Teppich am Dienstagabend vor dem Kino Küchlin in Basel: Zur offiziellen Schweizer Premiere von "Manipulation" von Pascal Verdosci und Alex Martin gab sich ausser Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer weitere Prominenz die Ehre.

Über 700 Gäste waren zur Filmpremiere im Basler "Kiechli" mit anschliessender Premierenfeier geladen worden. Iris Berben schritt über den roten Teppich, Brandauer oder die Schauspielkollegen Helmut Förnbacher - er wirkt in "Manipulation" als Gast mit -, und Martin Rapold.

Sebastian Koch, ebenfalls Hauptdarsteller in "Manipulation", hatte sich laut Auskunft der Veranstalter krankheitshalber entschuldigt. Mit den Regierungsmitgliedern Guy Morin und Hanspeter Gass aus Basel-Stadt sowie Jörg Krähenbühl und Adrian Ballmer aus Baselland war dafür die Politik vertreten.

In "Manipulation" erzählen Regisseur Pascal Verdosci und Produzent Alex Martin eine Geschichte aus der Schweiz der 1950er-Jahre, als eine an Hysterie grenzende Angst vor dem Kommunismus herrschte. Es geht um mutmassliche Spione, unschuldig Verdächtigte und kalte Bürokraten.

Das Drehbuch basiert auf dem 1962 erschienenen Roman "Das Verhör des Harry Wind" von Walter Matthias Diggelmann (1927-1979). "Manipulation" war schon Eröffnungsfilm an den Solothurner Filmtagen und startet in den Deutschschweizer Kinos am Donnerstag.

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SDA-ATS