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Roger Federer spielt beim Australian Open heute ab 9.30 Uhr im siebten Final in Melbourne um den sechsten Titel. Ein Überblick über die bisherigen Endspiele Federers in Down Under.

1. Februar 2004, 7:6 (7:3), 6:4, 6:2 gegen Marat Safin (RUS): Seinen wichtigsten Sieg an diesem Turnier hatte Federer bereits im Halbfinal gefeiert, als er den Spanier Juan Carlos Ferrero 6:4, 6:1, 6:4 schlug und sich damit erstmals die Nummer 1 im Ranking sicherte, als 23. Spieler seit der Einführung der Weltrangliste. Für seinen zweiten Grand-Slam-Sieg kassierte Federer einen Check über 1,2 Millionen australische Dollar. Dem Sieger 14 Jahre später winken vier Millionen Dollar, der Verlierer des Finals bekommt zwei Millionen Dollar.

29. Januar 2006, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2 gegen Marcos Baghdatis (CYP): Gegen den Aussenseiter aus Zypern kam Federer in seinem siebten Grand-Slam-Final zu seinem siebten Sieg, nachdem der Aussenseiter im Final 7:5, 2:0 geführt hatte. Emotionen zeigte Federer erst nach Spielende. Bei der Übergabe der Trophäe, die von seinem Vorbild Rod Laver vorgenommen wurde, geriet er ins Stocken.

28. Januar 2007, 7:6 (7:2), 6:4, 6:4 gegen Fernando Gonzalez (CHI): Mit seinem 36. Einzelsieg in Folge gewann Federer erstmals ein Grand-Slam-Turnier ohne Satzverlust und war damit der Erste seit Björn Borg 1980 in Paris, dem dies gelang. Im Final wehrte der Schweizer im ersten Durchgang zwei Satzbälle von Gonzalez ab, ehe er zu seinem 10. Grand-Slam-Titel stürmte. Seine beste Leistung zeigte er im Halbfinal gegen den Amerikaner Andy Roddick, den er 6:4, 6:0, 6:2 besiegte. "Es ist unreal wie ich gespielt habe, ich stehe selber unter Schock", sagte Federer noch auf dem Platz.

1. Februar 2009, 5:7 6:3, 6:7 (3:7), 6:3, 2:6 gegen Rafael Nadal (ESP): Seinen 14. Grand-Slam-Titel vergab Federer mit einem "schrecklichen fünften Satz", wie er nach der nach Mitternacht beendeten Partie sagte. Beim Stand von 1:2 und 30:0 im Entscheidungssatz unterliefen ihm sieben Fehler in Serie - die Entscheidung war gefallen. Als Federer bei der Siegerehrung vors Mikrofon trat, verlor er die Contenance und weinte hemmungslos. Nadal feierte seinen bislang einzigen Sieg am Australian Open. "Es war der beste Final, den wir je gegeneinander gespielt haben", sagt Federer heute.

31. Januar 2010, 6:3, 6:4, 7:6 (13:11) gegen Andy Murray (GBR): Nach seiner bitteren Niederlage im Vorjahr gegen Nadal gab Federer auf dem Weg zu seinem vierten Sieg im Melbourne Park nur zwei Sätze ab. "In den letzten beiden Wochen spielte ich hier mit das beste Tennis meiner Karriere." Andy Murray führte im Final im dritten Satz mit 5:2 und besass später im Tiebreak fünf Satzbälle. Federers 16. Grand-Slam-Sieg war der erste als Vater. Im Juli 2009 waren seine Zwillingstöchter Myla Rose und Charlene Riva auf die Welt gekommen.

29. Januar 2017, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3 gegen Rafael Nadal (ESP): Es war eines der grössten Comebacks in der Tennis-Geschichte, als Federer nach seiner halbjährigen Pause in Melbourne auf die Tour zurückkehrte. Dank Fünfsatzsiegen gegen Kei Nishikori und Stan Wawrinka erreichte der Schweizer den Final, in dem er auf seinen ewigen Rivalen Nadal traf. Und die beiden boten sich erneut ein Duell für die Ewigkeit, dass Federer im fünften Satz mit 6:3 für sich entschied, nachdem er 1:3 zurückgelegen hatte. "Es war einer der besten Momente meines Lebens", sagte Federer rückblickend.

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SDA-ATS