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In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35'000 Menschen an Krebs, über 16'000 sterben daran. Krebs ist - nach Herz-Kreislauf-Krankheiten - die zweithäufigste Todesursache. Bei Frauen hat in den letzten Jahren Lungenkrebs am deutlichsten zugenommen.

Diese Zahlen sind in einer Publikation des Bundesamtes für Statistik, des Nationalen Instituts für Krebsepidemiologie und Registrierung und des Schweizerischen Kinderkrebsregisters aufgeführt, die am Montag veröffentlicht wurde. Untersucht wurden die Jahre 1983 bis 2007.

Bei der Hälfte aller neu auftretenden Krebsfälle handelt es sich um Prostata-, Brust-, Dickdarm- oder Lungenkrebs. Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungshäufigkeit, gegen 90 Prozent aller Krebserkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf.

Lungenkrebs und Brustkrebs als häufigste Krebs-Todesursachen

30 Prozent aller Todesfälle bei Männern und 23 Prozent der Todesfälle bei Frauen sind durch Krebs bedingt. Bei Männern werden knapp ein Viertel der Krebstodesfälle von Lungenkrebs verursacht, es folgen Prostatakrebs und Dickdarmkrebs. Bei Frauen ist Brustkrebs für einen Fünftel der Krebstodesfälle verantwortlich, es folgen Lungenkrebs und Dickdarmkrebs. Insgesamt sterben jedes Jahr etwa 3000 Personen an Lungenkrebs.

Im Vergleich der Beobachtungsperioden 1998-2002 und 2005-2007 nahm bei Frauen der Lungenkrebs am stärksten zu (um 16 Prozent), eine Folge der Zunahme des Rauchens bei den jüngeren Generationen. Auch bei anderen Krebsarten zeigen sich Zunahmen, zum Beispiel bei Schilddrüsenkrebs sowie Hautmelanomen.

Teilweise erklärt sich die steigende Tendenz beim Prostata- und Schilddrüsenkrebs sowie beim Hautmelanom allerdings durch bessere (Früh-) Erkennungsmethoden.

Deutlich zurückgegangen ist der Gebärmutterhalskrebs und der Magenkrebs und Lungenkrebs bei Männern. Trotzdem ist bei Männern Lungenkrebs nach wie vor die häufigste krebsbedingte Todesursache. Auch die Sterblichkeit sinkt bei vielen Krebsarten. Bei Hodenkrebs sank sie um fast einen Drittel.

Die Prävention vieler Krebsarten besteht primär aus der bestmöglichen Vermeidung von Risikofaktoren. Sie kann auch auf gesundheitsfördernden Verhaltensweisen wie dem Konsum von frischem Obst und Gemüse oder körperlicher Bewegung aufbauen.

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SDA-ATS