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Rückzug zweier demokratischer Senatoren könnte Obama schwächen

Washington - In den USA haben zwei demokratische Senatoren ihren Abschied aus der Politik angekündigt. Das könnte die Senatsmehrheit der Partei von Präsident Barack Obama gefährden.
Der einflussreiche Senator von Connecticut, Christopher Dodd, kündigte auf einer Pressekonferenz an, dass er bei den im Dezember anstehenden Wahlen nicht mehr antreten wolle. Sein Kollege Byron Dorgan aus North Dakota hatte kurz zuvor ebenfalls seinen Verzicht auf eine nochmalige Kandidatur angekündigt.
Obama kann sich derzeit auf 58 bis 60 von 100 Senatoren stützen, eine Mehrheit, die das Durchsetzen von Gesetzen ermöglicht. Sollte die Zahl der Obama-freundlichen Senatoren schrumpfen, könnten die Republikaner Gesetzesvorhaben erfolgreich blockieren.
Dodds Wiederwahl galt allerdings ohnehin als schwierig, da er durch einen gescheiterten Anlauf zu einer Präsidentschaftskandidatur und nach Korruptionsvorwürfen politisch geschwächt ist.
Die Demokraten hoffen nun auf eine Kandidatur des Generalstaatsanwaltes von Connecticut, Richard Blumenthal. Er könnte den Sitz für die Demokraten gegen die Ambitionen der republikanischen Geschäftsfrau Linda McMahon behaupten.
Schwieriger dürfte es für die Demokraten in North Dakota werden, wo die Mehrheit der Wähler bei den Präsidentschaftswahlen 2008 für den republikanischen Kandidaten John McCain gestimmt hatte. Die Kongresswahlen, die in der Mitte der Amtszeit eines Präsidenten stattfinden, gehen meistens zugunsten der Opposition aus.

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