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Rumänien wird die letzte Rate aus einem Notkredit des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht abrufen. Das Geld werde nicht mehr benötigt, sagte Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu am Sonntagabend.

Es geht um eine Rate von etwa 1 Mrd. Euro, aus einem Notkreditpaket von insgesamt 20 Mrd. Euro, das IWF und EU-Finanzinstitutionen im Frühjahr 2009 zur Rettung der rumänischen Staatsfinanzen geschnürt hatten.

Die Reserven der Nationalbank würden ausreichen, um die Stabilität des rumänischen Bankensystems zu garantieren, sagte Basescu laut einem Bericht der rumänischen Nachrichtenagentur Mediafax.

Zugleich verhandle Rumänien über eine Kreditlinie von IWF, Weltbank und EU über 5,0 Mrd. Euro. Das Land habe sich die Kreditlinie vorsorglich einräumen lassen und werde das Geld nur im Notfall antasten, sagte Basescu.

Insgesamt 5 Milliarden Euro

Das Hilfspaket hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Von den 5 Mrd. Euro tragen der IWF 3,6 Mrd. Euro und die EU-Kommission 1,4 Mrd. Euro.

Mit der Vereinbarung versicherte das osteuropäische Land zugleich den Investoren, dass es an seinen Finanzreformen festhält. Diese fordern den Bürgern viel ab und sind deshalb unpopulär. Rumänien gehört zu den ärmsten Ländern in der EU.

Rumänien will in diesem Jahr sein Haushaltdefizit auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) begrenzen und 2012 auf die von der EU festgelegte Stabilitätsmarge von 3,0 Prozent des BIP senken.

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SDA-ATS