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In Jemens Hauptstadt Sanaa haben knapp 100'000 Menschen die Vertreibung von Präsident Ali Abdullah Saleh aus seinem Amt gefordert. Während des Protests marschierten oppositionelle Stammesmitglieder in einem Trauerzug über den zentralen Platz des Wandels.

Sie trugen die Leichen von 41 ihrer Kämpfer mit sich, die nach Angaben der Stammesmitglieder vergangene Woche bei einem Bombardement von Regierungsstreitkräften ums Leben kamen.

Es war die bislang grösste Protestaktion seit Saleh Anfang des Monats bei einem Raketenangriff auf seinen Präsidentenpalast verletzt wurde. Die Demonstranten riefen am Freitag in Anspielung auf Saleh: "Das Volk will, dass dem Schlächter der Prozess gemacht wird".

In einem anderen Teil von Sanaa kamen unterdessen mehrere tausend Anhänger des jemenitischen Präsidenten zu einer Kundgebung vor dem Präsidentenpalast zusammen.

Saleh befindet sich derzeit nicht im Jemen. Er war nach dem Angriff Anfang des Monats zur medizinischen Behandlung nach Saudi-Arabien gebracht worden.

Luftangriffe

In der südlichen Stadt Dschaar gingen die Streitkräfte mit Luftangriffen und Artilleriebeschuss gegen Aufständische vor. Das verlautete am Freitag aus Sicherheitskreisen in Sanaa. Aufständische haben die Stadt im März unter ihre Kontrolle gebracht.

Bei dem Artilleriebeschuss in der Nacht zum Freitag seien mindestens sechs militante Kämpfer getötet worden, berichtete ein Sanitäter. Im Süden Jemens habe militante islamische Gruppen die seit Monaten andauernden Proteste gegen die Regierung in Sanaa genutzt, mehrere Städte unter ihre Kontrolle zu bringen. Einige dieser Gruppen sollen Verbindungen mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida haben.

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SDA-ATS