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Bern - Die Tierheime sind überfüllt, und das nicht nur, weil sie derzeit zahlreiche Ferienpensionäre betreuen. 2009 haben Tierschutzvereine rund herrenlose 24'000 Tiere aufgenommen. Oft schwer zu platzieren sind die in einigen Kantonen verbotenen Kampfhunde.
Der Schweizer Tierschutz (STS) befragte 69 regionale und kantonale Sektionen und externe Tierschutzvereine, wie er am Dienstag mitteilte. In den Heimen landeten unter anderen 4040 Hunde, 11'400 Katzen und 3000 Nager.
Hundegesetze als ProblemDie Zahl der unerwünschten Tiere steigt. 2007 wurden 18'800 Tiere gezählt, 2008 waren es 21'400. Ein Grund sei, dass immer mehr Menschen ein Haustier anschafften und danach überfordert seien mit den Kosten und der Arbeit, die der Vierbeiner verursache, schrieb der STS. Etwa 18'000 Tiere pro Jahr werden an neue Plätze vermittelt.
Schwierig wird das mitunter nicht nur bei alten und kranken Tieren, sondern auch bei den in einigen Kantonen verbotenen "potenziell gefährlichen" Hunderassen. 23 Tierschutzvereine gaben in der Umfrage an, aus finanziellen Gründen keine so genannten Listenhunde mehr aufnehmen zu können.
"Das Problem liegt auf Behördenebene", sagt STS-Sprecher Mark Rissi dazu. Eigentlich müssten deshalb die Behörden die wegen dieser geächteten Hunde stark belasteten Heime finanziell unterstützen oder das Einschläfern der Tiere veranlassen.
Die Heime und Tierschutzverbände verstünden es nicht als ihren Zweck, gesunde überzählige Tiere selbst einzuschläfern, führte Rissi aus. Grundsätzlich entscheide dies aber jede Sektion eigenständig.
Betreuungsangebote prüfenAuf nationaler Ebene ist kein Verbot bestimmter Hunderassen vorgesehen - ein Hundegesetz ist in der parlamentarischen Beratung. National- und Ständerat sind sich aber uneinig in der Frage, ob sie zulassen wollen, dass die Kantone schärfere Gesetze erlassen.

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SDA-ATS