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Rund 800 Personen haben am Samstagnachmittag in Genf gegen die Wohnungsnot demonstriert. Die Protestveranstaltung wurde von Quartiervereinen und Mieterverbänden organisiert.

Die Demonstranten zogen mit Spruchbändern wie "Ein Dach ist ein Recht - Boden ist ein Gemeingut - Wohnungsnot: es reicht" und "Recht auf Wohnen für alle" durch die Strassen. Die Veranstalter zeigten sich ob der hohen Mobilisierung zufrieden.

"Personen mit mittleren oder tiefen Einkommen können sich keine Wohnung mehr leisten", sagte ein Vertreter des Mieterverbandes ASLOCA. Die Leerwohnungsziffer schwanke seit Jahren zwischen 0,2 und 0,3 Prozent. Nötig seien 2 Prozent, um das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wieder herzustellen.

Die Kundgebungsteilnehmer forderten unter anderem eine aktive Bodenbeschaffungspolitik sowie den Bau von bezahlbarem Wohnraum auf dem ganzen Kantonsgebiet. Sie verwiesen darauf, dass 83 Prozent der Einwohner des Kantons Mieter seien und nur 17 Prozent Eigentümer. Aber 11 Prozent der Bevölkerung bewohne Villen, die 50 Prozent des Baulandes für sich beanspruchten.

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SDA-ATS