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Moskau - Wegen seiner Teilnahme an einer nicht genehmigten Kundgebung in Moskau ist der bekannte russische Menschenrechtler Lew Ponomarew erneut zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, verurteilte ein Gericht in Moskau den 68-Jährigen am Dienstag zu einer Haftstrafe von vier Tagen, weil er sich "Anweisungen der Polizei" widersetzte.
Ponomarew hatte am 12. August an einer Demonstration gegen den Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow teilgenommen. Luschkows Krisenmanagement war angesichts der im Sommer wochenlang anhaltenden Gluthitze in die Kritik geraten.
Moskaus Menschenrechtler und die internationale Organisation Amnesty International kritisierten die Entscheidung als "Justizwillkür" mit dem Ziel, Andersdenkende einzuschüchtern. Russische Regierungsgegner kündigten Strassenproteste gegen das Urteil an.
Ende August war Ponomarew bereits zu drei Tagen Haft verurteilt worden, weil er trotz eines Verbots der russischen Behörden an einem Konzert unter freiem Himmel teilgenommen hatte.
Mit dem Konzert wollten die Aktivisten für den Erhalt eines Waldes in einem Vorort nördlich von Moskau demonstrieren. Der Wald soll einer Autobahn weichen.

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SDA-ATS