Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Mit dem früheren Eishockey-Nationalstürmer Ryan Gardner tritt ein Titel-Hamsterer der Schweizer Eishockey-Szene zurück.

Der 40-jährige Kanada-Schweizer zählte zum Schweizer WM-Silber-Team von 2013. Zuletzt war er ohne Verein.

Auf Klubebene war Ryan Gardner vier Mal Schweizer Meister, zweimal mit Lugano (2003 und 2006) sowie je einmal mit den ZSC Lions (2008) und Bern (2013). Mit den ZSC Lions gewann er zudem die Champions Hockey League und den Victoria Cup (jeweils 2009) und imponierte als damaliger Nummer-1-Goalgetter in der Champions-League-Saison (2008/2009).

Aus Nordamerika wurde der grossgewachsene Stürmer, der sowohl als Center als auch als Flügel eingesetzt werden konnte, von Ambri-Piotta geholt. Mit dem Dorfklub aus dem Nordtessin erreichte Gardner 1999 den Playoff-Final, gewann um die Jahrtausend-Wende zweimal den Continental-Cup und einmal den europäischen Super Cup.

Mit dem SCB gewann Gardner 2015 auch noch den Schweizer Cup. Bei drei Spengler-Cup-Teilnahmen mit dem Team Canada (2004 bis 2006) blieb Gardner indes ohne Titelgewinn. Ohne Trophäe blieb Gardner auch noch bei Fribourg-Gottéron, wo er in der Saison 2015/2016 spielte. Für das Schweizer Nationalteam bestritt er drei Weltmeisterschaften und zuletzt die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi.

Bis zum Ende der letzten Saison stand der grossgewachsene Center nochmals bei Lugano unter Vertrag. "Nach 20 Jahren mit dem Privileg als Spieler in der höchsten Schweizer Spielklasse habe ich mich nach reiflicher Bedenkzeit dazu entschlossen, meinen Rücktritt bekannt zu geben", schrieb Gardner unter anderem in einem öffentlichen Dankesschreiben.

Gardner ist einer von bislang nur zehn Spielern, die mindestens 1000 Spiele in der höchsten Schweizer Spielklasse absolviert haben. Mit 1075 Begegnungen ist er derzeit die Nummer 3 in dieser Liste.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS