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Personal im Streik: Tausende Passagiere müssen am Mittwoch auf ihren mit Ryanair in Deutschland geplanten Flug verzichten. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/FRIEDEMANN VOGEL

(sda-ats)

Piloten und Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland sind am frühen Mittwochmorgen in den Streik getreten. Der irische Billigflieger strich 150 der etwa 400 für Mittwoch geplanten Verbindungen von und nach Deutschland und bot betroffenen Kunden alternative Flüge an.

Der Ausstand begann um 03.01 Uhr und sollte 24 Stunden andauern. Bei dem Arbeitskampf geht es um erstmalig abzuschliessende Tarifverträge für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen.

Annulliert wurden etwa 20 der insgesamt 56 Ryanair-Flüge auf dem Flughafen Köln-Bonn, wie der Flughafen mitteilte. Auf dem Flughafen Frankfurt fielen nach Angaben einer Vertreterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwochmorgen fünf von zehn Ryanair-Flügen aus. Bis zu 50 Beschäftigte folgten demnach am Morgen dem Streikaufruf an dem Airport.

Eine Verdi-Vertreterin auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sprach am Mittwoch von einer "hohen Streikbereitschaft". Demnach fanden sich am frühen Morgen bereits viele Beschäftigte zu dem Ausstand am Airport ein.

Zwölf Basen in Deutschland

Zum Streik aufgerufen hatten die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und Verdi. Sie fordern für die Piloten und Flugbegleiter bessere Arbeitsbedingungen sowie mehr Gehalt. Verhandlungen zwischen den Tarifparteien brachten in den vergangenen Wochen keine Einigung.

Ryanair bezeichnet die Streiks als unnötig und verweist auf laufende Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Der irische Billigflieger drohte am Dienstag mit einem Stellenabbau in Deutschland, sollte es weitere Arbeitskampfmassnahmen geben.

Die grössten Rynair-Basen in Deutschland sind Frankfurt, Berlin und Weeze in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt fliegt Ryanair zu 19 Flughäfen in Deutschland, an denen es am Mittwoch zu Ausfällen kommen kann.

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