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Die zweifache Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf nimmt am Sonntag an der Challenge Roth einen Streckenrekord ins Visier. Ob dieser auch zu einer Weltbestzeit reichen wird, ist eine andere Frage.

Die Laufstreckenführung wurde im Vergleich zu den Vorjahren verändert, da es 2016 zu drei Zusammenstössen von Radfahrern mit Läufern gekommen war. Brett Sutton, der Trainer von Daniela Ryf, rechnet aufgrund der Modifizierungen mit einer durchschnittlich bis zu drei Minuten höheren Zeit in der letzten Disziplin. Der Veranstalter geht hingegen von keinem Zeitverlust aus.

Radform als Fragezeichen

Bei optimalen Bedingungen (nicht zu heiss) und einer gelungenen Vorbereitung wäre die Weltbestzeit für Ryf wohl machbar. Aktuell ist die 30-jährige Solothurnerin, die unter anderem schon Streckenrekordhalterin in Zürich und an der Ironman-WM auf Hawaii ist, aber nur Aussenseiterin im Kampf um die Realisierung dieses Unterfangens.

Wegen Rückenproblemen hat Ryf in diesem Frühjahr rund drei Monate nicht ihr übliches Trainingspensum durchziehen können. Ryfs nicht allzu souveräner Sieg am 70.3 Ironman Switzerland in Rapperswil-Jona, wo sie Anfang Juni vor allem auf dem Rad noch deutlich unter ihrem Rendement blieb, konnte die Skepsis für einen Start in Roth bei ihrem Trainer Brett Sutton nicht beseitigen.

"Täglich Fortschritte erzielt"

Ryf betont: "Ich starte entgegen dem Ratschlag meines Trainers. Doch ich will auch meine Fans nicht hängen lassen. Und in den letzten drei, vier Wochen konnte ich schmerzfrei trainieren und erzielte täglich Fortschritte." Am Renntag wolle sie wie üblich ihr Bestes geben. Ihre 16-jährige Erfahrung als Triathletin und zuletzt knapp sechs Wochen Höhentraining sollen Ryf dabei eine Stütze sein.

Die Ironman-Weltbestzeit hält die nicht mehr aktive Britin Chrissie Wellington (8:18:13/2011). In Roth hatte Ryf im Vorjahr als Siegerin ohne spezifische Vorbereitung in 8:22:04 Stunden die drittbeste Ironman-Zeit aller Zeiten bei den Frauen realisiert.

Ryf beendete bislang neun Wettkämpfe über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen und hält bei nunmehr acht Triumphen. Einzig bei ihrem ersten Start auf Hawaii (2014/2.) überquerte sie die Ziellinie nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen nicht als Siegerin - sieht man noch von ihrer Aufgabe wegen Unterkühlung an der Ironman-EM 2016 in Frankfurt ab.

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SDA-ATS