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Schlechtere Finanzsituation in Chile: Die Regierung von Präsidentin Michelle Bachelet ist mit der Herabstufung der Bonitätseinschätzung durch S&P konfrontiert. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA EFE/MARIO RUIZ

(sda-ats)

Chile bekommt erstmals seit Jahrzehnten eine schwächere Bonitätsnote verpasst. Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) gab am Donnerstag eine Senkung ihrer Bewertung für die langfristigen Schuldtitel des Landes in ausländischen Währungen bekannt.

Demnach wird eines der reichsten Länder Lateinamerikas nur noch mit "A+" eingestuft nach bisher "AA-". Damit ist Chile aber immer noch ein Haushaltsmusterschüler: Seine Kreditwürdigkeit sei weiterhin höher als jene aller anderen Länder der Region und auf demselben Niveau wie die Ratings mehrerer finanzstarker europäischer Staaten, betonte Finanzminister Rodrigo Valdes.

Chiles Wirtschaft ist stark von den Exporten abhängig. Derzeit leidet das Land unter einer schwachen Konjunktur und den niedrigen Preisen für das Hauptexportgut Kupfer.

S&P begründete die Herabstufung denn auch hauptsächlich mit einem anhaltend gedämpften Wachstum, das auf die Staatseinnahmen drücke. Im November stehe zudem die Präsidentenwahl an, was weitere Unsicherheit schüre.

SDA-ATS