Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der italienische Premier Silvio Berlusconi hat libysche Berichte vom Tod eines Sohnes und dreier Enkelkinder von Machthaber Muammar al-Gaddafi angezweifelt. Nach libyschen Regierungsangaben kamen Saif al-Arab Gaddafi und die Enkelkinder Ende April bei einem NATO-Luftangriff ums Leben.

Der Angriff galt einem Wohnkomplex des Gaddafi-Clans. Basierend auf Geheimdienstinformationen habe sich der Gaddafi-Sohn zum Zeitpunkt des Angriffs nicht in Libyen befunden und halte sich vielmehr in einem anderen Land auf, sagte Berlusconi in einer am Mittwoch im italienischen Fernsehen ausgestrahlten Talkshow.

Die Koalitionsstreitkräfte seien von den libyschen Angaben nicht überzeugt, sagte Berlusconi dem staatlichen Sender RAI laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ANSA. Es scheine so, als handele es sich bei den Berichten vom Tod des Gaddafi-Sohnes um Propaganda. "Sogar der Fall der drei Enkelkinder scheint haltlos", sagte der Ministerpräsident.

Die NATO hat die Vorwürfe der libyschen Regierung, wonach bei einem Luftangriff des Militärbündnisses am 30. April der Sohn und die Enkelkinder Gaddafis getötet wurden, bislang weder bestätigt noch bestritten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS