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Der Telekommanbieter Salt hat in den ersten neuen Monaten mehr Umsatz verloren als Konkurrenten wie Sunrise . (Archiv)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Der Mobilfunkanbieter Salt hat auch im dritten Quartal des laufenden Jahres eine Umsatzeinbusse erlitten. So gingen die Einnahmen um 7,0 Prozent auf 269 Millionen Franken zurück, wie einem Analystenbericht der Deutschen Bank zu entnehmen ist.

Das Unternehmen, das dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, informiert nur die Gläubiger, nicht aber die Öffentlichkeit über den Geschäftsgang.

Schon im ersten Semester hatte die Gesellschaft deutlich weniger Umsatz erzielt. Die Erlöse gingen damals um 8,5 Prozent auf 502,2 Millionen Franken zurück.

Zum Vergleich: Sunrise wies letzte Woche für das dritte Quartal für das Mobilfunkgeschäft eine Umsatzeinbusse von 4,7 Prozent aus.

Laut dem Analystenbericht gewann Salt aber Kunden. Das Nettowachstum wird im Abobereich auf 8000 und im Prepaid-Segment auf 14'000 beziffert.

Sunrise gewann im dritten Quartal 27'000 Abokunden und verlor 9000 Prepaid-Kunden. Die Swisscom zog 30'000 Abokunden an und verlor im weniger lukrativen Prepaid-Segment 38'000.

Verbessert hat sich Salt beim operativen Gewinn (bereinigter EBITDA). Dieser nahm um 9,1 Prozent auf 128 Millionen Franken zu. Schon im ersten Halbjahr hatte diese Kennzahl um 2,8 Prozent auf 212,9 Millionen Franken zugelegt. Dabei hatte die Reduktion des Personalbestandes geholfen, um knapp 7 Prozent auf 708 Vollzeitstellen.

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SDA-ATS