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Samuel Buris Gemälde "zur Burgunderbeute" von 1963 paraphrasiert in umgekehrter Reihenfolge die französische Flagge.

zvg/Kunstmuseum Basel/Martin P. Bühler

(sda-ats)

Der Berner Maler Samuel Buri schenkt der Öffentlichen Kunstsammlung Basel zwei Gemälde, darunter sein Frühwerk "zur Burgunderbeute" von 1963. Das Kunstmuseum Basel zeigt die Gemälde ab Donnerstag mit weiteren Werken Buris.

Die Schenkung ergänze den Bestand der Werke Buris in markanter Weise, teilte das Kunstmuseum Basel am Montag mit. Die Ausstellung "Fokus Samuel Buri" zeigt zudem Arbeiten aus dem Umfeld des Künstlers: von Franz Fedier, Lenz Klotz, Martin Christ und der Gruppe Rot-Blau. Sie erzähle damit ein "spannendes Kapitel der Basler Kunstgeschichte des vergangenen Jahrhunderts".

Samuel Buri wurde 1935 in Täuffelen BE geboren. 1948 zog seine Familie nach Basel, wo Buri ab 1953 die Allgemeine Gewerbeschule Basel besuchte. Buri malt in stets leuchtender Farbigkeit oft grossformatige Bilder in klassischen Malereigattungen wie Stillleben, Porträt oder Landschaft.

Nach der Gewerbeschule löste Buri sich von der gegenständlichen Malerei und malte hauptsächlich abstrakte Natureindrücke. Das Gemälde "zur Burgunderbeute" steht gemäss Mitteilung am Ende dieser Phase: Das Werk paraphrasiere in umgekehrter Reihenfolge die französische Flagge; Buri lebte ab Ende der 1950er-Jahre in Paris.

Die Ausstellung "Fokus Samuel Buri" im Kunstmuseum Basel dauert bis zum 11. November.

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