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Paris - Nach wochenlangen Spekulationen hat der französische Pharmakonzern Sanofi-Aventis ein 18,5 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für den US-Biotechkonzern Genzyme auf den Tisch gelegt.
Es sei nicht gelungen, Fusionsgespräche mit der Genzyme-Führung aufzunehmen, teilte Sanofi am Sonntag mit. Daher sei der Konzern nun zu allen Möglichkeiten bereit, um die Übernahme-Pläne umzusetzen. Allerdings hoffe Sanofi weiter auf konstruktive Gespräche mit Genzyme.
Das Angebot über 69 Dollar je Aktie in bar sei ein Aufschlag von rund 40 Prozent zum Genzyme-Kurs am 1. Juli und spiegle die Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens wider. Genzyme wäre seit dem Kauf von Aventis vor sechs Jahren die grösste Übernahme für Sanofi.
Zuletzt war aus eingeweihten Kreisen verlautet, dass sich beide Seiten nicht auf einen Eingangspreis für die Aufnahme von Übernahme-Gesprächen einigen konnten. Das "Wall Street Journal" hatte letzte Woche berichtet, Genzyme peile einen Startpreis für weitere Verhandlungen von 75 Dollar je Aktie an. Aber erst ab einem Preis von 80 Dollar sei das Unternehmen zu einem Verkauf bereit.
Biotechkonzerne stehen bei den internationalen Pharmaunternehmen schon seit längerem ganz oben auf der Wunschliste der Übernahmeziele.
Denn viele ihrer umsatzstarken Medikamente verlieren in absehbarer Zeit den Patentschutz und oft liefern die Konzernlabors nicht ausreichend Nachschub an neuen Wirkstoffen, um die Ausfälle auszugleichen. Erst unlängst musste Sanofi sein Gewinnziel 2010 senken, nachdem in den USA ein Generikum für den umsatzstarken Blutverdünner Lovenox genehmigt worden war.

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SDA-ATS