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Santana, Deep Purple, BB King und Sting führen Programm an

Das Montreux Jazz Festival setzt im gedrängten Festivalangebot auf bewährtes Schaffen. Das diesjährige Programm führen die Namen von Musiklegenden an. Das Festival beginnt mit Carlos Santana und endet mit Deep Purple. Angesagt sind zudem auch BB King oder Sting.

Wenn ein Künstler etwa Neues oder ein spezielles Projekt auf die Beine stelle, lohne es sich, ihn nach Montreux zu holen, sagte Festivalchef Claude Nobs am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms in Zermatt VS. Das sei seine Grundidee.

In Anspielung auf die vielen Altstars am Festival, entgegnete Nobs, das sei ihm auch zu Lebzeiten von Miles Davis vorgehalten worden. Als die Jazzlegende starb (1991), seien dann aber viele Besucher glücklich gewesen, dass sie ihn so oft in Montreux gesehen hätten. Das Festival bleibe seinen Künstlern treu - und umgekehrt.

Dreifacher Santana

Einen dreiteiligen Auftritt hat Santana zu Beginn des Festivals. Zum ersten Mal seit 30 Jahren steht der Altmeister mit seinem Gitarristen-Kollegen John McLaughlin auf der Bühne. "Für die Festivaleröffnung ist das grossartig", sagte Nobs.

Am Tag darauf spielt Santana seine grössten Erfolge und noch einen Tag später tritt er mit BB King auf. Der Harfenmusiker Andreas Vollenweider spielt an einem seiner seltenen Konzerte in der Schweiz gemeinsam mit früheren und aktuellen Wegbegleitern.

Schon vor 30 Jahren war Vollenweider in Montreux auf der Bühne zu sehen und hören. Eine Prise Nostalgie gibt es beim Auftritt der US-Sängerin Liza Minelli, auch sie eine Legende.

Beim ersten Festival in Montreux, 1967, standen in den Konzertsälen noch Tische mit Stühlen. Zwar sind die Tische schon nach einem Jahr verschwunden. Für Minelli will die Festivalleitung das Ambiente, das an ein Cabaret erinnert, nochmals aufleben lassen.

Brand vor 40 Jahren

Abschliessen wird das Festival die Rockgruppe Deep Purple, die ihren Ruhm zu nicht geringen Teilen mit Montreux verbindet. Genau 40 Jahre ist es 2011 her, dass während einem Konzert Frank Zappas im Casino ein Feuer ausbrach. Davon inspiriert, entstand "Smoke On The Water" - Deep Purples Welthit schlechthin.

Zu diesem Jubiläum lässt sich die Formation von einem 50-köpfigen Symphonieorchester begleiten, mit dem sie einen Auftritt aus dem Jahr 1969 in der Londoner Royal Albert Hall nachinszeniert.

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