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Die SBB will Angestellte nach einem Betriebsunfall oder einer Erkrankung nicht auf die Strasse stellen. Das Unternehmen schafft bis in vier Jahren insgesamt 160 Arbeitsplätze für Mitarbeiter, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Position arbeiten können.

100 so genannte "Nischenarbeitsplätze" entstehen bei der SBB, weitere 60 bei "Anyway-Solutions", einer Tochter der SBB, die sich der Reintegration von Betroffenen widmet. "Wir wollen Mitarbeiter nicht an ein Sozialwerk abgeben, sondern weiterhin vom Know-how unserer Profis profitieren", sagte SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi am Dienstag auf Anfrage.

Das Bahnunternehmen hat mit der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) eine Vereinbarung unterzeichnet. In dieser Grundsatzerklärung bekenne sich die SBB zu ihrer Rolle als verantwortungsbewusste Arbeitgeberin, heisst es in einer Medienmitteilung von SBB und SEV.

Die "Nischenarbeitsplätze" seien eine "gute Sache", sagte Peter Moor, Leiter Kommunikation SEV, auf Anfrage. Die Gewerkschaft hätte sich noch mehr Plätze gewünscht, habe das Ganze aber nicht mit höheren Forderungen gefährden wollen.

Im SBB-Konzern gibt es schon seit Jahren 60 Nischenarbeitsplätze. Das Bahnunternehmen solle als Vorbild für weitere Firmen dienen, lässt sich SEV-Präsident Giorgio Tuti im Communiqué zitieren. Auch andere Betriebe sollten nicht mehr voll arbeitsfähige Menschen weiterbeschäftigen.

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SDA-ATS