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Der Autobauer Porsche wird wegen angeblicher Manipulationen des Aktienmarkts mit neuen Milliardenforderungen konfrontiert. Zu den bislang geforderten 2,4 Mrd. Euro würden wohl weitere Forderungen "von mehr als einer Mrd. Euro" hinzukommen, sagte ein Anwalt der deutschen Zeitung "Wirtschaftswoche".

Die Kanzlei des Anwalts vertritt zusammen mit einer amerikanischen Kanzlei 14 grosse Fondsgesellschaften, die Porsche und seinem früheren Chef Wendelin Wiedeking Marktmanipulation vorwerfen und Schadenersatz fordern.

Konkret geht's um Porsches gescheiterter Versuch, den VW-Konzern zu übernehmen. Das Stuttgarter Unternehmen hatte sich mit schwer durchschaubaren Aktiengeschäften 2008 die Mehrheit an Volkswagen gesichert und dabei einen Höhenflug des Aktienkurses von VW ausgelöst.

Investoren, die auf fallende Kurse gewettet hatten, mussten darauf aufgrund der Knappheit der auf dem Markt verfügbaren Aktien Wertpapiere zum sprunghaft überhöhten Preis kaufen. Diesen Schaden machen die Investoren nun geltend, indem sie dem damaligen Porsche-Management vorwerfen, börsenrelevante Informationen zu spät veröffentlicht zu haben.

Porsche hat die Ansprüche mehrmals als unbegründet zurückgewiesen, In einem ersten Urteil hat ein New Yorker Gericht die Klagen gegen den deutschen Sportwagenhersteller Anfang Jahr zudem als nicht zulässig erklärt, allerdings sind die Kläger dagegen laut Medienberichten in Berufung gegangen.

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SDA-ATS