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Das Solothurner Industrieunternehmen Schaffner hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs 2010/2011 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn gesteigert. Der Umsatz wuchs um 17,2 Prozent auf 99,2 Mio. Franken. Der Gewinn erreichte 7,2 Mio. Franken, nach 3,8 Mio. Fr. im Vorjahreszeitraum.

Neue Aufträge gingen für 102,3 Mio. Fr. ein, wie Schaffner am Donnerstagmorgen mitteilte. Das Verhältnis neuer Aufträge zum Umsatz betrug damit 1,03. In Lokalwährungen legte der Umsatz sogar um 28,7 Prozent zu. Das Wachstum verteilte sich auf alle Märkte. Die energieeffizienten Antriebssysteme, erneuerbare Energien und die Bahntechnik trugen 56 Prozent zum Umsatz bei.

In Europa erwirtschaftete Schaffner weiterhin 60 Prozent des Umsatzes, Asien-Pazifik steuerte 32 Prozent bei und aus den amerikanischen Märkten stammten 8 Prozent. China war dabei mit 20 Prozent und einer Umsatzsteigerung in Lokalwährung um 24 Prozent der zweitgrösste Schaffner-Markt hinter Deutschland.

Für das Gesamtjahr zeigt sich die Schaffner-Gruppe optimistisch. Das zweite Semester dürfte sich im Rahmen des ersten bewegen. Der Umsatz sollte unter Annahme weitgehend stabiler Währungsentwicklungen rund 200 Mio. Fr. erreichen, die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern mindestens 9 Prozent.

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SDA-ATS