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Maria Scharapowa (WTA 86) fehlt beim WTA-Turnier in Tianjin nur noch ein Sieg zum ersten WTA-Titel seit ihrer Rückkehr im letzten April nach 15-monatiger Dopingsperre.

Nachdem Scharapowa im Viertelfinal der Aargauerin Stefanie Vögele (WTA 196) bereits keine Chance gelassen hatte, bezwang die 30-jährige Russin auch die als Nummer 3 gesetzte Chinesin Peng Shuai (WTA 25) im Halbfinal locker 6:3, 6:1. Scharapowa, die seit kurzem wieder in den Top 100 steht, hatte für das mit 500'000 Dollar dotierte Turnier im chinesischen Tianjin eine Wildcard erhalten.

Im Endspiel trifft die frühere Weltnummer 1 auf die überraschend stark aufspielende Arina Sabalenka. Die erst 19-jährige Weissrussin hat sich als Nummer 102 der Welt wie Scharapowa ohne Satzverlust in den Final gespielt.

Für Scharapowa ist es das erste Endspiel seit zweieinhalb Jahren (bisher letzter Titel in Rom), für die bisher weniger bekannte Sabalenka ist es die Finalpremiere. Mit dem Finaleinzug verbessert sich Scharapowa in der Weltrangliste um rund 20 Plätze auf Position 66. Gewinnt sie ihr insgesamt 36. Turnier, stösst sie gar wieder in die Top 60 vor.

Die fünffache Major-Siegerin hat auch für das WTA-Premier-Turnier in Moskau von nächster Woche eine Wildcard erhalten. Scharapowa tritt erstmals seit 2007 (!) bei ihrem Heimturnier an.

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SDA-ATS