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French Open - Titelverteidigerin Francesca Schiavone (WTA 5) qualifizierte sich erneut für den French-Open-Final. Dort trifft die Italienerin auf die Chinesin Li Na (WTA 7).
Schiavone beendete die französischen Hoffnungen auf einen Heimsieg. Die Mailänderin setzte sich gegen Marion Bartoli (WTA 11) 6:3, 6:3 durch. Zu keinem Zeitpunkt musste Schiavone zittern, sie hatte die unkonventionell spielende Gegnerin jederzeit im Griff. Einen einzigen Breakball konnte sich Bartoli in den 90 Minuten erspielen.
Für Schiavone kommt der erneute Höhenflug in Roland Garros eher unerwartet. Seit ihrem sensationellen Triumph im letzten Jahr erreichte sie keinen WTA-Final. Nun kann die 30-Jährige am Samstag als erste Spielerin seit 2007 (Justine Henin) die Titelverteidigung schaffen und gleichzeitig die älteste Grand-Slam-Siegerin seit Martina Navratilova (1990 in Wimbledon) werden.
Dafür muss Schiavone sich gegen Li Na (WTA 7) durchsetzten. Die 29-jährige Chinesin gewann ihren Halbfinal gegen die dreifache Major-Siegerin Maria Scharapowa (WTA 8) 6:4, 7:5. Sie erwischte einen Blitzstart, führte rasch 3:0 und liess sich den ersten Satz dann nicht mehr nehmen. Im zweiten Umgang war es die Russin, die besser begann und zwischenzeitlich 4:2 führte. Li war aber über die gesamte Spielzeit effizienter. Scharapowa, die bereits in Wimbledon (2004), beim Australian Open (2006) und US Open (2008) triumphieren konnte, nutzte nur drei ihrer elf Breakchancen.
Li setzt mit ihrem Finalvorstoss eine weitere nationale Bestmarke. Vor ihr stand nie eine Chinesin in den Top 10 oder erreichte einen Grand-Slam-Final. Nun ist sie auch die erste Asiatin, die den French-Open-Final bestreitet. Sollte sie ihren Siegeszug fortsetzten, wird sie am Montag neu in der Weltrangliste Platz 4 übernehmen. Besser war noch nie eine Asiatin klassiert.

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SDA-ATS