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Das "Streik"-Schild wird morgen Samstag abgehängt. Dank einer Einigung kehren die Schifffahrtsangestellten auf dem Lago Maggiore an die Arbeit zurück. (Archivbild)

Keystone/TI-PRESS/SAMUEL GOLAY

(sda-ats)

Der Streik der Schifffahrtsangestellten auf dem Lago Maggiore ist zu Ende. Am (morgigen) Samstag wollen die Streikenden ihre Arbeit wieder aufnehmen, wie die Angestellten sowie die Gewerkschaften SEV, Unia und OCST am späten Freitagabend gemeinsam mitteilten.

Der Ausstand der Angestellten der Fährschifffahrtsgesellschaft Lago Maggiore NLM auf der Schweizer Seite begann vor fast drei Wochen, nämlich am 25. Juni. Nun sei eine Einigung erzielt worden, die es erlaube, auf die Schiffe zurückzukehren, hiess es in der Mitteilung. Einzelheiten sollten am Samstag den Medien bekanntgegeben werden.

Grund des Streiks waren 34 Kündigungen, die Mitte Juni per Ende Jahr ausgesprochen worden waren. Betroffen waren 14 Festangestellte und 20 Saison-Arbeitskräfte.

Der Grund für die Stellenkürzungen liegt auf italienischer Seite: Ende Dezember 2016 hatten die Schweiz und Italien die Konzessionen für die beiden Schifffahrtsunternehmen auf dem Lago Maggiore und Lago di Lugano für die nächsten zehn Jahre erneuert.

In diesem Zusammenhang wurde zwar garantiert, dass beim bisherigen Fahrplanangebot und Personal keine Änderungen vorgenommen werden - allerdings nur bis Ende Dezember 2017. Laut Angaben der NLM (Lago Maggiore) soll zusammen mit der SNL (Lago di Lugano) ein Konsortium gegründet werden, das ab der nächsten Frühjahrssaison den Betrieb organisieren soll.

Der Streik in der Hochsaison traf den Tessiner Tourismusstandort empfindlich, da im Schweizer Becken des Lago Maggiore keine Fährverbindungen angeboten werden konnten. Zumindest zu den Brissago-Inseln fuhren laut der Fährgesellschaft NLM gleichwohl Schiffe, aber mit italienischem Personal.

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SDA-ATS