Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist im vergangenen Geschäftsjahr erneut gewachsen. Der Umsatz stieg um 6,9 Prozent auf 10,88 Milliarden Franken.

Beim Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich der Innerschweizer Konzern um 6,9 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken, wie Schindler am Donnerstag mitteilte. Der Reingewinn legte um 14 Prozent auf 1,01 Milliarden Franken zu. Zu diesem überproportionalem Wachstum habe das verbesserte operative Ergebnis sowie eine Einigung über die Besteuerung in Höhe von 60 Millionen Franken beigetragen.

Damit wurden die Analystenschätzungen fast beim Umsatz, Auftragseingang und EBIT leicht übertroffen, während der Reingewinn den Schätzungen entsprach. Die Experten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 10,78 Milliarden Franken, einem EBIT von 1,26 Milliarden sowie einem Reingewinn von 1,01 Milliarden gerechnet.

Nachfrage in China leicht gestiegen

In China sei die Nachfrage leicht gestiegen und Indien sei zum Wachstum zurückgekehrt, schrieb das Unternehmen weiter. Der nordamerikanische Markt sei unverändert stark geblieben und Südamerika habe von Volumenzunahmen in Brasilien profitiert.

Die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika habe sowohl in Nord- als auch in Südeuropa eine robuste Nachfrage verzeichnet. Schindler will eine unveränderte ordentliche Dividende von 4,00 Franken je Namenaktie und Partizipationsschein ausschütten.

Für das laufende Jahr 2019 peilt das Schindler-Management eine Umsatzsteigerung in einer Spanne von 4 bis 6 Prozent in Lokalwährungen an. Einige wichtige Aufzugs- und Rolltreppenmärkte würden sich zwar abschwächen.

Schindler sei aber aufgrund der breiten geografischen Diversifikation bestens positioniert, um von den Entwicklungen in Bereichen zu profitieren, wo die Märkte weiterhin wachsen würden, hiess es.

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