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Lugano - Der 25-jährige Portugiese, der am Sonntag in Savosa bei einem Streit einen 50-jährigen Marokkaner schwer verletzte, hat sich nach dreitägiger Flucht gestellt. Die Tessiner Staatsanwaltschaft verhörte den Mann. Auf eine Verhaftung verzichtete sie.
Dazu gebe es keinen Anlass, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Donnerstag in einem Communiqué mit. Der 25-Jährige habe sich am Mittwoch spontan bei der Staatsanwaltschaft gemeldet. Während eines ausführlichen Verhörs habe er ein komplettes Geständnis abgelegt.
Was sich am Sonntagnachmittag vor der Bar bei einer Tankstelle in Savosa bei Lugano genau abgespielt hat, will die Tessiner Polizei nicht verraten.
Offenbar gerieten sich der 25-jährige Portugiese und der 50-jährige Marokkaner unter Alkoholeinfluss in die Haare. Der 50-jährige Seniorenpfleger wurde vom 25-Jährigen während des Streits mit einem Faustschlag niedergestreckt und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.
Dabei zog er sich schwere Kopfverletzungen zu, wie die Polizei am Montag mitgeteilt hatte. Der Mann wurde im Spital operiert und liegt im Koma. Ob er davonkommen wird, ist noch nicht klar.
Der 25-jährige Täter wiederum hatte sich nach der Attacke aus dem Staub gemacht; er tauchte für einige Tage unter. Die Tessiner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung gegen ihn.

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SDA-ATS