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Vor dem Bahnhof Basel ist es am Sonntag zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen gekommen, die danach unerkannt fliehen konnten. Bei der Auseinandersetzung wurden drei Passanten verletzt. Während der Schlägerei wurden auch eine Schweizer Fahne und eine Fahne mit Hakenkreuz verbrannt.

Zu der gewalttätigen Auseinandersetzung kam es kurz nach 15 Uhr, wie die Staatsanwaltschaft Basel am Sonntag mitteilte. In einer Gruppe von 15 bis 25 schwarz gekleideten Personen sei es vor dem Bahnhof SBB zu einer Schlägerei gekommen. In deren Verlauf wurden offensichtlich eine Schweizer Fahne und eine Fahne mit einem Hakenkreuz verbrannt.

Zugleich wurden drei Passanten, eine 17-Jährige sowie ein 18- und ein 19-Jähriger von Personen aus dieser Gruppierung mit einer Eisenstange und einem Veloschloss verletzt. In zwei Fällen versuchten die Täter ihre Opfer zu berauben. Die 17-jährige Jugendliche musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Bevor die Polizei mit mehreren Patrouillen am Bahnhof eintraf, zerstreute sich die Gruppe und flüchtete. Weshalb es zu dieser Auseinandersetzung gekommen war und warum die Fahnen verbrannt wurden, sei noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mann niedergeschossen

Auch wurde am frühen Sonntagabend in Basel ein 25-jähriger Mann niedergeschossen. Der Mann wurde dabei mittelschwer verletzt, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt mitteilte. Wer auf den Mann geschossen hat, ist noch unklar.

Ein zufällig vorbeifahrender Automobilist habe in der Nähe des Badischen Bahnhofs einen Mann auf der Strasse liegen sehen. Der Mann habe geblutet. Bis zum Eintreffen der Sanität leisteten der Automobilist und eine Polizeipatrouille erste Hilfe.

Das Opfer musste mit Schussverletzungen im Bein in die Notfallstation eingewiesen werden. Er befinde sich ausser Lebensgefahr.

Nach Aussagen des Opfers hielten sich zwei Unbekannte auf der Brücke der stillgelegten Bahnlinie auf. Einer der beiden Männer schoss aus noch unbekannten Gründen auf den 25-jährigen Marokkaner. Anschliessend flüchteten sie über die Bahnlinie Richtung Deutschland.

SDA-ATS