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Schlag gegen Drogenbanden in USA - 330 Menschen verhaftet

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 19:11 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - Bei einer der grössten Polizeiaktionen gegen mexikanische Drogenkartelle in der US-Geschichte wurden in den vergangen zwei Tagen 330 Menschen verhaftet. An der landesweit abgestimmten Aktion waren mehr als 3000 Polizisten und Beamte beteiligt.
"Die Drogen-Kartelle sollen wissen, dass wir ihnen hier in den USA nicht erlauben werden, ungehindert zu operieren", erklärte US-Justizminister Eric Holder in Washington.
Insgesamt wurden nach seinen Worten in 19 US-Bundesstaaten 62 Kilo Kokain, 331 Kilo an Methamphetaminen, 439 Kilo Marihuana sowie 3,4 Millionen Dollar und 144 Waffen sichergestellt.
Holder berichtete, dass im Verlaufe des vor knapp vier Jahren angelaufenen "Projekts Coronado" gegen das mexikanische Drogenkartell "La Familia" etwa 1200 Menschen festgenommen wurden. In dieser Zeit konnten die US-Behörden nach eigenen Angaben 11,7 Tonnen Drogen und 32 Millionen Dollar sicherstellen.
Vor allem aufgrund der wachsenden Zusammenarbeit mit den Behörden und der Regierung Mexikos, die für Washington "starke Partner" seien, habe den Kampf gegen die Drogenkartelle intensiviert werden können, sagte der Justizminister.
Das Drogenkartell "La Familia", das vor allem im mexikanischen Bundesstaat Michoacán im Südwesten des Landes beheimatet ist, gilt den US-Angaben nach als besonders gewalttätig.
Die Drogenbanden seien schwer bewaffnet und für zahlreiche Morde, Entführungen und Anschläge verantwortlich. Aus ideologischen Gründen lehne "La Familia" den Verkauf von Methamphetaminen an Mexikaner selbst ab, fördere aber den Schmuggel in die USA.

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