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Schlammlawine reisst in Peru mindestens 20 Menschen in den Tod

Dieser Inhalt wurde am 03. April 2010 - 02:46 publiziert
(Keystone-SDA)

Lima - Eine Schlammlawine hat im Nordosten Perus mindestens 20 Menschen in den Tod gerissen. Wie die Behörden des südamerikanischen Landes mitteilten, werden noch etwa 25 weitere Menschen vermisst.
Infolge heftiger Regenfälle hatte sich am Donnerstag an einem Abhang eine Lawine aus Schlamm und Geröll gelöst und war über einen Teil der Ortschaft Ambo hereingebrochen. Etwa 50 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, teilten die Behörden mit.
Rund 60 Häuser wurden demnach komplett zerstört. "Ein ganzes Viertel mit 400 Bewohnern ist vollständig verschwunden", sagte der Regionalpräsident von Huanuco, Jorge Espinoza, dem Sender Canal N.
Medien in der 400 Kilometer entfernten Hauptstadt Lima berichteten, einige Todesopfer seien vom Fluss Huallaga fortgespült und erst mehrere Kilometer vom Unglücksort entfernt aus dem Wasser geborgen worden.
Die obdachlos gewordenen Anwohner fanden zunächst Unterschlupf in einer Kirche. Dort erhielten sie Lebensmittel und eine erste medizinische Versorgung.

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