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Teheran - Der Flugzeugabsturz im Nordwesten des Iran mit 77 Toten ist vermutlich auf das schlechte Wetter zurückzuführen. Der Pilot habe deshalb die Landung abgebrochen und wieder nach Teheran zurückfliegen wollen, sagte der Chef des Krisenstabs des Verkehrsministeriums.
"Wegen des schlechten Wetters konnte der Pilot nicht in Orumijeh landen. Er wollte nach Teheran zurückkehren. Aber aus einem unbekannten Grund stürzte die Maschine acht Kilometer vor dem Flughafen von Orumijeh ab", sagte Ahmed Madschidi am Montag.
Nach Angaben von Verkehrsminister Hamid Behbahani betrug die Sichtweite auf dem Flughafen weniger als 800 Meter. Dies habe für eine Landung nicht ausgereicht.
Wegen des schlechten Wetters war die Boeing 727 der Fluggesellschaft Iran Air in Teheran bereits mit einer Stunde Verspätung gestartet. Zwei frühere Verbindungen zwischen der Hauptstadt und Orumijeh im Nordwesten des Landes waren ganz annulliert worden.
Bei dem Unglück kamen neuen Angaben zufolge 77 Menschen ums Leben. "Den 27 überlebenden Verletzten geht es gut", sagte Vize-Gesundheitsminister Hassan Emami Rasawi nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars.
Schlechte WartungDie Unglücksmaschine wurde von Iran Air nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna seit 1974 genutzt. Obwohl es offiziell zunächst nicht als möglicher Grund genannt wurde, gilt die Flugzeugflotte des Iran als völlig veraltet und schlecht gewartet.
Ein Grund sind die internationalen Sanktionen gegen Teheran, die seit 30 Jahren den Kauf von neuen Boeing- oder Airbus-Maschinen durch den Iran verhindern. Auch die Instandhaltung der vorhandenen Flugzeuge wird dadurch erschwert.
Bei zahlreichen Flugzeugabstürzen in den vergangenen zehn Jahren kamen im Iran mehr als 900 Menschen ums Leben. Wegen des erneuten Unglücks wurde in der Provinz West Aserbaidschan eine dreitägige Trauerphase ausgerufen.

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SDA-ATS