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IOM-Mitarbeiter sprechen mit Somaliern und Äthiopiern, die bei ihrer Überfahrt von Menschenschmugglern zum Sprung ins Meer gezwungen worden sind.

KEYSTONE/EPA UN Migration Agency (IOM) 2017 Handout

(sda-ats)

Menschenschmuggler haben nach Angaben einer UNO-Hilfsorganisation vor der Küste Jemens etwa 180 Menschen gezwungen, von ihrem Boot ins stürmische Meer zu springen. Dabei seien offenbar 55 der Somalier und Äthiopier ertrunken.

Es sei der zweite Vorfall dieser Art binnen zwei Tagen, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Donnerstag mit. Am Mittwoch habe ein Menschenschmuggler 120 Menschen gezwungen, sein Boot zu verlassen. 50 afrikanische Teenager seien ertrunken.

"Das ist vielleicht der Beginn eines neuen Trends", sagte IOM-Sprecherin Olivia Headon der Nachrichtenagentur Reuters. Die Schmuggler wüssten, dass die Situation gefährlich für sie sei und auf sie geschossen werden könnte. Also würden sie sie in der Nähe der Küste aussetzen.

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SDA-ATS