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Martin Schmidt ist nicht mehr Trainer beim Bundesliga-Klub Wolfsburg. Der Schweizer und die abstiegsbedrohten Niedersachsen gehen getrennte Wege.

Wie der Klub mitteilte, habe Schmidt am Montagvormittag VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher, Sportdirektor Olaf Rebbe sowie den Aufsichtsrat von seinem Entscheid in Kenntnis gesetzt. Er wolle es dem Verein dadurch ermöglichen, neue Impulse von der Trainerbank setzen zu können "und den immer weiter ansteigenden öffentlichen Druck - auch gerade gegenüber seiner Person - vom Verein zu nehmen".

Der Verein habe dem Rücktrittsgesuch erst nach einer "intensiven und kontrovers geführten Diskussion" zugestimmt und bedauere Schmidts Entscheid ausdrücklich. "Intern waren wir alle fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam das Blatt wenden werden, entsprechend überraschend und unvorhersehbar kam nun dieser Vorstoss von Martin Schmidt, zumal wir seine Beweggründe nicht in allen Teilen nachvollziehen können", sagte Schumacher.

"Schmidt war unser Wunschtrainer"

Sportdirektor Rebbe sagte gegenüber dem "kicker" auch noch: "Wir hätten das Ziel Klassenerhalt nur allzu gerne mit Schmidt selbst erreicht, aber wir konnten ihn nicht von seiner Entscheidung abbringen. Diese entschlossene Haltung gilt es jetzt zu respektieren, wenngleich ich zugeben muss, dass mich dieser Schritt enttäuscht - auch gerade weil er unser Wunschtrainer war."

Schmidt war erst seit letztem September Coach in Wolfsburg. Er hat das Team aus Niedersachsen als Nachfolger des Niederländers Andries Jonker nicht ins gesicherte Tabellen-Mittelfeld führen können. Unter Schmidt gewann Wolfsburg nur drei von 19 Partien. Derzeit liegt der VfL auf Platz 14 - nur einen Punkt über dem Barrage-Platz 16.

Gegen Bayern fast gepunktet

Schmidt hatte am letzten Wochenende mit Wolfsburg einen Sieg gegen den souveränen Leader Bayern München trotz 1:0-Halbzeitführung verpasst. Wegen eines Penaltys in der 90. Minute verlor Wolfsburg 1:2. Der erst spät eingewechselte Robert Lewandowski war erfolgreich, nachdem der junge VfL-Verteidiger Gianluca Itter den Bayern-Stürmer Arjen Robben leicht am Arm zurückgehalten hatte.

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SDA-ATS