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Schneefall im Süden - Abschnitte von Transitachsen gesperrt

Südlich der Alpen ist der Winter am Freitag zurückgekehrt. Der Schneefall sorgte für Verkehrsbehinderungen und liess die Lawinengefahr ansteigen.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte vor grosser Lawinengefahr. Die zweithöchste Gefahrenstufe gilt für Samstag für das nördliche Tessin sowie für den südlichen Teil Graubündens. In allen übrigen Gebieten der Schweizer Alpen herrscht erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3 von 5).

Im Tessin fielen bis am frühen Freitagabend stellenweise 15 bis 30 Zentimeter Schnee, wie Marco Stoll von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. Die Schneefallgrenze variierte stark: Sie lag auf der Südseite zwischen 400 und 1400 Metern. Das Wetter sei "von Tal zu Tal etwas anders", sagte Stoll. Bis am Samstagnachmittag werden in den Bergregionen nochmals 30 bis 50 Zentimeter Schnee erwartet.

Die Gotthard-Autobahn A2 und die San Bernardino-Autostrasse A13 waren am Freitag auf der Alpensüdseite schneebedeckt. Die A2 wurde nordwärts vor dem Gotthardtunnel auf unbestimmte Zeit für den Schwerverkehr gesperrt, ebenso die A13 zwischen Thusis und Bellinzona.

Die Lastwagen wurden in den Warteräumen zurückgehalten, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse meldete. Im Bündnerland erfolgte die Schwerverkehrssperrung am Freitagmorgen, die Autobahn A2 zwischen Giornico und Airolo in Richtung Norden wurde am Nachmittag für Lastwagen gesperrt.

Schnee bis ins Flachland

Im Flachland warteten Schneeliebhaber am Freitag vergeblich auf weisse Flocken. In der Westschweiz regnete es verbreitet, in der Deutschschweiz blieb es weitgehend trocken. Der Föhn fegte mit bis zu 90 km/h durch die Föhntäler.

Am Wochenende dürfte es aber auch im Flachland weiss werden: Der Föhn fiel am Freitagabend in sich zusammen, Die Schneefallgrenze dürfte danach bis auf 400 bis 600 Meter sinken.

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