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Wegen Schneemangels haben die Schweizer Skigebiete im Januar gegenüber dem Vorwinter landesweit 2,9 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. Vor allem tiefer gelegene Gebiete bekamen den schneearmen Januar zu spüren. Einzelne Betriebe mussten schliessen.

Die Zahl der Gäste war um 3,2 Prozent tiefer als im Januar 2010. Die Nachfrage der Wintersportlerinnen und -sportler halte aber dennoch an, und die Besucherzahlen seien zufriedenstellend, hiess es in einer Mitteilung des Verbandes Seilbahnen Schweiz vom Mittwoch.

Mit Beschneiung nachgeholfen

Die Verhältnisse seien aber nach wie vor gut und die Pisten hervorragend präpariert. Und die Bahnbetreiber halfen nach: Zahlreiche Pisten seien künstlich beschneit worden, hiess es.

Beim Umsatz in den Skigebiete gibt es regionale Unterschiede: In Graubünden lagen Umsatz und Besucherzahlen über dem Vorjahresmonat. Im Berner Oberland waren die Frequenzen zwar tiefer als im Januar 2010, aber höher als im Mittel der vergangenen fünf Jahre.

Vom Schneemangel hart getroffen wurden dagegen die Freiburger Alpen und das Tessin. Gegenüber dem Januar 2010 hatten die Freiburger Skistationen im Januar nur rund halb so viele Gäste - der Rückgang lag bei 55,6 Prozent. Im Tessin war die Gästezahl 26,7 Prozent tiefer. Im Wallis waren die Frequenzen rund 5 Prozent tiefer.

Zu warm und zu wenig Schnee

MeteoSchweiz bestätigte denn auch, dass im Januar ausserordentlich wenig Schnee gefallen ist. Bis zum Wochenende könne mit keiner einzigen Flocke gerechnet werden. Der Januar war nicht nur schneearm, sondern auch zu warm: Die Temperaturen lagen 1,5 bis 2 Grad über der Norm.

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SDA-ATS